Der Buchs – heute wieder beliebt

Der Buchs, auch landläufig Buchsbaum genannt, ist heute wieder so beliebt wie in früheren Zeiten. Den ganz großen Auftritt hatte er vor langer Zeit in Bauern- und Klöstergärten. Für einen Kleingärtner, der etwas künstlerische Begabung hat, genau die richtige Pflanze. Man kann mit etwas Augenmaß dekorative Buchskegel,-spiralen, -kugeln und andere Figuren schneiden. Sie bilden ruhige Blickpunkte in kunterbunten Blumenbeeten. Schmücken Treppenaufgänge mit kunstvoll geschnittenden Tieren oder sind als andere Figuren in Parkanlagen zu sehen. In Töpfen gepflanzt, wird auch eine Buchsfigur Balkon oder Terasse beleben und ein absoluter Hingucker sein. Oft sieht man…continue reading →

Die Kugel als Form – ein Naturphänomen

Die Kugel als Form ist nicht nur im Kleingarten, sondern auch in der Natur zu finden. Sie besitzt weder Ecken noch Kanten, dafür aber unendlich viele Spiegelebenen. Sie symbolisiert keinen Anfang und kein Ende, ist also Unendlich. Die Kugel ist eben eine ganz besondere Form - deshalb hängen glänzende Kugel im Weihnachtsbaum und keine Würfel. Wenn man ein Material kompakt formt, so dass es wenig Oberfläche hat, dann wird daraus eine Kugel. Deshalb findet man vieles in der Natur und auch im Kleingarten, was die Form einer Kugel hat oder annähernd rundlich ist.…continue reading →

Den Winter versüßen mit Frühlingsblüten

Wenn es draußen kalt und die Landschaft weiß ist, kann man sich auf einfacher Art und Weise ein Frühlingsfeeling in das heimische Wohnzimmer zaubern. Das ist eine jahrhunderte alte Tradition. Im 17. Jahrhundert haben die Holländer Hyazinthenzwiebeln auf dekorative oben verengte Gläser, die nur mit Wasser gefüllt waren, zum Treiben gebracht. Die Treiberei ist ja nicht schwierig, denn alles was die Blumen zum Austreiben und Blühen brauchen, steckt in den Zwiebeln. Und so muß man kein Fachmann sein, um sich an den Frühlingsblüten zu erfreuen. Und so geht es: Man füllt abgekochtes Wasser…continue reading →

Radio ab 2013 im Kleingarten gebührenfrei

Ab kommendem Jahr muss für Rundfunkgeräte die in Kleingarten-Lauben stehen, keine Rundfunkgebühr mehr bezahlt werden. Darauf weist Thomas Leipold vom Sondershäuser Kreisverband der Gartenfreunde hin. Sondershausen. Hintergrund ist ihm zufolge der 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, der zum 1. Januar 2013 in Kraft tritt. Die Befreiung von der Gebühr, die ab kommendem Jahr Rundfunkbeitrag heißt, gilt demnach für Empfangsgeräte in Lauben, die unter das Bundeskleingartengesetz fallen, ebenso für Gärtner, deren Lauben größer als 24 Quadratmeter** sind. Wessen Rundfunkgerät aus dem Kleingarten schon angemeldet ist, muss laut Leipold indes die Gebührenpflicht zum 31. Dezember mit Hinweis auf…continue reading →

Jetzt hat der Kleingärtner Urlaub?

Könnte man denken, da ja so langsam der Winter kommt. Aber ganz so ist das nicht. Verschiedene Arbeiten müssen noch durchgeführt werden. Allerdings muß man da zwei Kategorien, so nenne ich das mal, von Kleingärtnern unterscheiden. - Die eine Kategorie sind die Gartenbesitzer die ziemlich weit weg von ihrer Wohnung einen Kleingarten haben, wie gemietete Parzellen oder einem Gartenverein angehören. - Die andere Kategorie haben ihren Kleingarten unmittelbar in der Nähe oder sogar am Haus. Das ist nur so eine grobe Unterteilung, da sich die Arbeiten jetzt vor dem Winter etwas unterscheiden. Die…continue reading →

Was machen mit den abgeblühten Balkonkästen über Winter?

Da gibt es zwei Möglichkeiten. In früherer Zeit wurden die abgeblühten einjährigen Blumen mit sammt der Erde auf den Kompost gegeben und die leeren Balkonkästen über die kalte Jahreszeit eingelagert. Das war die eine Möglichkeit. Die zweite Möglichkeit, bepflanzen Sie die Balkonkästen mit winterharten buntlaubigen Stauden, schönen Gräsern und kleinen Gehölzen. Das Angebot hat sich in den letzten Jahren sehr vergrößert. Blättern Sie mal online im Katalog www.poetschke.de nach. Sie werden bestimmt schnell das richtige finden oder besuchen Sie eine Gärtnerei. Für die Winterbepflanzung nimmt man immergrüne Mininadelgehölze wie Zwergkiefer, Streichellebensbaum oder Heidekraut…continue reading →

Gärtnerwissen – kurz und knapp

- Clivien brauchen jetzt eine Ruhezeit bis Januar. Sie kommen in einen kühlen Raum (ca. 10 °C) und werden nur wenig gegossen. - Wer mit Folie die Beete mit den Spätmöhren, Rapünzchen usw. abgedeckt hat, muß ab und zu mal lüften. Vor allem bei Sonnenschein, sonst werden die Temperaturen unter der Folie zu hoch. - Bevor die Fuchsien ins Winterquatier kommen, werden sie entblättert. Als Pflanzenschutz nimmt man ein umweltfreundliches Rapsölpräparat. Damit werden die Pflanzen und auch die Erdoberfläche eingesprüht. - Winterharte Palmen, die man in einem Beet einpflanzen will, kauft man im…continue reading →

Der gefürchtete Obstbaumkrebs

Gefürchtet von Kleingärtnern wird besonders der Obstbaumkrebs. Hier helfen weder Spritzmittel noch andere biologische Massnahmen. Es muss ein radikaler Rückschnitt erfolgen und die Wunde mit Wundverschlussmittel, bekannt auch als Baumwachs, verschlossen werden. Diese Baumkrankheit wird durch Pilzsporen verbreitet, die in Schnittwunden bei nassem Wetter oder in Frostrisse eindringen. Auch in den Narben, die durch die abgefallenen Blätter im Herbst entstehen, dringt der Pilz ein. Die Gefahr einer Infektion ist im Spätsommer und im Herbst am größten. Hat die Infektion stattgefunden, sinkt an dem Punkt die Rinde ein. Unbemerkt breitet sich der Pilz immer…continue reading →

Über die Geschichte von Kleingarten und Co.

Glaubt man den Berichten und Reportagen in Rundfunk, Fernsehen und Zeitschriften, dann boomen in ganz Deutschland die Gärten. Rund 18 Milliarden Euro geben die Deutschen jährlich für ihren Garten aus und damit soviel wie für Backwaren. Der Garten als Lebensmittel sozusagen. Eine neue Gartenlust habe längst auch (oder vielleicht gerade) die Großstädter und nicht nur ältere Menschen gepackt. Allerdings sei angemerkt, dass zumindest die traditionellen Kleingärten nie aus den Großstädten verschwunden sind, in den 1970er Jahren allerdings eher als „kleinbürgerlich“ und irgendwie überholt galten. Auch der gute alte „Schulgarten“, in dem wir als…continue reading →

Wieso schmeckt der Apfel bitter

Das werden sich schon viele gefragt haben. Vor allem dann, wenn es vielleicht auch noch von der gleichen Sorte ist und der vorherige Apfel nicht so bitter war. Sieht man sich die Biss - Stelle genauer an, sieht man kleine braune Flecken. Das sind Korkflecken im Fruchtfleisch. Auf der Schale war aber noch nichts zu sehen. Das ist eine unangenehme Überraschung, die wahrscheinlich schon jeden passiert ist. Am Baum selber leiden die Äpfel noch nicht so stark darunter, aber im Lager kann man den Befall deutlich sehen. So lange die Flecken nur dicht…continue reading →