Den Winter versüßen mit Frühlingsblüten

Wenn es draußen kalt und die Landschaft weiß ist, kann man sich auf einfacher Art und Weise ein Frühlingsfeeling in das heimische Wohnzimmer zaubern. Das ist eine jahrhunderte alte Tradition. Im 17. Jahrhundert haben die Holländer Hyazinthenzwiebeln auf dekorative oben verengte Gläser, die nur mit Wasser gefüllt waren, zum Treiben gebracht. Die Treiberei ist ja nicht schwierig, denn alles was die Blumen zum Austreiben und Blühen brauchen, steckt in den Zwiebeln. Und so muß man kein Fachmann sein, um sich an den Frühlingsblüten zu erfreuen. Und so geht es: Man füllt abgekochtes Wasser…continue reading →

Radio ab 2013 im Kleingarten gebührenfrei

Ab kommendem Jahr muss für Rundfunkgeräte die in Kleingarten-Lauben stehen, keine Rundfunkgebühr mehr bezahlt werden. Darauf weist Thomas Leipold vom Sondershäuser Kreisverband der Gartenfreunde hin. Sondershausen. Hintergrund ist ihm zufolge der 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, der zum 1. Januar 2013 in Kraft tritt. Die Befreiung von der Gebühr, die ab kommendem Jahr Rundfunkbeitrag heißt, gilt demnach für Empfangsgeräte in Lauben, die unter das Bundeskleingartengesetz fallen, ebenso für Gärtner, deren Lauben größer als 24 Quadratmeter** sind. Wessen Rundfunkgerät aus dem Kleingarten schon angemeldet ist, muss laut Leipold indes die Gebührenpflicht zum 31. Dezember mit Hinweis auf…continue reading →

Jetzt hat der Kleingärtner Urlaub?

Könnte man denken, da ja so langsam der Winter kommt. Aber ganz so ist das nicht. Verschiedene Arbeiten müssen noch durchgeführt werden. Allerdings muß man da zwei Kategorien, so nenne ich das mal, von Kleingärtnern unterscheiden. - Die eine Kategorie sind die Gartenbesitzer die ziemlich weit weg von ihrer Wohnung einen Kleingarten haben, wie gemietete Parzellen oder einem Gartenverein angehören. - Die andere Kategorie haben ihren Kleingarten unmittelbar in der Nähe oder sogar am Haus. Das ist nur so eine grobe Unterteilung, da sich die Arbeiten jetzt vor dem Winter etwas unterscheiden. Die…continue reading →

Was machen mit den abgeblühten Balkonkästen über Winter?

Da gibt es zwei Möglichkeiten. In früherer Zeit wurden die abgeblühten einjährigen Blumen mit sammt der Erde auf den Kompost gegeben und die leeren Balkonkästen über die kalte Jahreszeit eingelagert. Das war die eine Möglichkeit. Die zweite Möglichkeit, bepflanzen Sie die Balkonkästen mit winterharten buntlaubigen Stauden, schönen Gräsern und kleinen Gehölzen. Das Angebot hat sich in den letzten Jahren sehr vergrößert. Blättern Sie mal online im Katalog www.poetschke.de nach. Sie werden bestimmt schnell das richtige finden oder besuchen Sie eine Gärtnerei. Für die Winterbepflanzung nimmt man immergrüne Mininadelgehölze wie Zwergkiefer, Streichellebensbaum oder Heidekraut…continue reading →

Gärtnerwissen – kurz und knapp

- Clivien brauchen jetzt eine Ruhezeit bis Januar. Sie kommen in einen kühlen Raum (ca. 10 °C) und werden nur wenig gegossen. - Wer mit Folie die Beete mit den Spätmöhren, Rapünzchen usw. abgedeckt hat, muß ab und zu mal lüften. Vor allem bei Sonnenschein, sonst werden die Temperaturen unter der Folie zu hoch. - Bevor die Fuchsien ins Winterquatier kommen, werden sie entblättert. Als Pflanzenschutz nimmt man ein umweltfreundliches Rapsölpräparat. Damit werden die Pflanzen und auch die Erdoberfläche eingesprüht. - Winterharte Palmen, die man in einem Beet einpflanzen will, kauft man im…continue reading →

Der gefürchtete Obstbaumkrebs

Gefürchtet von Kleingärtnern wird besonders der Obstbaumkrebs. Hier helfen weder Spritzmittel noch andere biologische Massnahmen. Es muss ein radikaler Rückschnitt erfolgen und die Wunde mit Wundverschlussmittel, bekannt auch als Baumwachs, verschlossen werden. Diese Baumkrankheit wird durch Pilzsporen verbreitet, die in Schnittwunden bei nassem Wetter oder in Frostrisse eindringen. Auch in den Narben, die durch die abgefallenen Blätter im Herbst entstehen, dringt der Pilz ein. Die Gefahr einer Infektion ist im Spätsommer und im Herbst am größten. Hat die Infektion stattgefunden, sinkt an dem Punkt die Rinde ein. Unbemerkt breitet sich der Pilz immer…continue reading →

Über die Geschichte von Kleingarten und Co.

Glaubt man den Berichten und Reportagen in Rundfunk, Fernsehen und Zeitschriften, dann boomen in ganz Deutschland die Gärten. Rund 18 Milliarden Euro geben die Deutschen jährlich für ihren Garten aus und damit soviel wie für Backwaren. Der Garten als Lebensmittel sozusagen. Eine neue Gartenlust habe längst auch (oder vielleicht gerade) die Großstädter und nicht nur ältere Menschen gepackt. Allerdings sei angemerkt, dass zumindest die traditionellen Kleingärten nie aus den Großstädten verschwunden sind, in den 1970er Jahren allerdings eher als „kleinbürgerlich“ und irgendwie überholt galten. Auch der gute alte „Schulgarten“, in dem wir als…continue reading →

Wieso schmeckt der Apfel bitter

Das werden sich schon viele gefragt haben. Vor allem dann, wenn es vielleicht auch noch von der gleichen Sorte ist und der vorherige Apfel nicht so bitter war. Sieht man sich die Biss - Stelle genauer an, sieht man kleine braune Flecken. Das sind Korkflecken im Fruchtfleisch. Auf der Schale war aber noch nichts zu sehen. Das ist eine unangenehme Überraschung, die wahrscheinlich schon jeden passiert ist. Am Baum selber leiden die Äpfel noch nicht so stark darunter, aber im Lager kann man den Befall deutlich sehen. So lange die Flecken nur dicht…continue reading →

Das sollte man wissen

- Engelstrompeten kann man stark zurückschneiden, damit sie ins Winterquartier passen. Aber je stärker man sie einstutzt, umso später setzt die Blüte im nächsten Jahr ein. - Apfelkompott, egal wie man es macht, schmeckt immer nach Apfel. Wollen Sie mal eine andere Geschmacksnote haben, fügen Sie eine zerschnittene Quitte zu. - Zwergpalmen, Oliven, Lorbeer, Jasmin, Oliven und Feigen müssen den Winter über in einen Raum gelagert werden, wo es nicht friert. Nur darf man nicht gleich den Fehler machen und anfangen den Raum zu heizen. Erst wenn die Temperatur im Raum bei starken…continue reading →

Kleingärtner haben jetzt richtig zu tun

Schon sind wir mittendrin bei der Ernte von Gemüse und Obst aus unserem Schrebergarten. Wäre ja auch schade, wenn wir das ganze Obst und Gemüse einfach sich selbst überlassen würden. Noch dazu wir Kleingärtner uns ja viel Mühe gegeben haben mit der Pflege unserer Bäume und Pflanzen. Da man ja nicht alles gleich verwerten kann, muß eingelagert werden. Da gibt es aber in der heutigen Zeit so einige Probleme. Vor allem für die Kleingärtner, die in modernen Häusern wohnen und deren Keller nicht gerade ideal zur Einlagerung sind. Ideal ist natürlich ein sogenannter…continue reading →