Jetzt hat der Kleingärtner Urlaub?

Könnte man denken, da ja so langsam der Winter kommt. Aber ganz so ist das nicht. Verschiedene Arbeiten müssen noch durchgeführt werden. Allerdings muß man da zwei Kategorien, so nenne ich das mal, von Kleingärtnern unterscheiden. - Die eine Kategorie sind die Gartenbesitzer die ziemlich weit weg von ihrer Wohnung einen Kleingarten haben, wie gemietete Parzellen oder einem Gartenverein angehören. - Die andere Kategorie haben ihren Kleingarten unmittelbar in der Nähe oder sogar am Haus. Das ist nur so eine grobe Unterteilung, da sich die Arbeiten jetzt vor dem Winter etwas unterscheiden. Die…continue reading →

Was machen mit den abgeblühten Balkonkästen über Winter?

Da gibt es zwei Möglichkeiten. In früherer Zeit wurden die abgeblühten einjährigen Blumen mit sammt der Erde auf den Kompost gegeben und die leeren Balkonkästen über die kalte Jahreszeit eingelagert. Das war die eine Möglichkeit. Die zweite Möglichkeit, bepflanzen Sie die Balkonkästen mit winterharten buntlaubigen Stauden, schönen Gräsern und kleinen Gehölzen. Das Angebot hat sich in den letzten Jahren sehr vergrößert. Blättern Sie mal online im Katalog www.poetschke.de nach. Sie werden bestimmt schnell das richtige finden oder besuchen Sie eine Gärtnerei. Für die Winterbepflanzung nimmt man immergrüne Mininadelgehölze wie Zwergkiefer, Streichellebensbaum oder Heidekraut…continue reading →

Der gefürchtete Obstbaumkrebs

Gefürchtet von Kleingärtnern wird besonders der Obstbaumkrebs. Hier helfen weder Spritzmittel noch andere biologische Massnahmen. Es muss ein radikaler Rückschnitt erfolgen und die Wunde mit Wundverschlussmittel, bekannt auch als Baumwachs, verschlossen werden. Diese Baumkrankheit wird durch Pilzsporen verbreitet, die in Schnittwunden bei nassem Wetter oder in Frostrisse eindringen. Auch in den Narben, die durch die abgefallenen Blätter im Herbst entstehen, dringt der Pilz ein. Die Gefahr einer Infektion ist im Spätsommer und im Herbst am größten. Hat die Infektion stattgefunden, sinkt an dem Punkt die Rinde ein. Unbemerkt breitet sich der Pilz immer…continue reading →

Kleingärtner haben jetzt richtig zu tun

Schon sind wir mittendrin bei der Ernte von Gemüse und Obst aus unserem Schrebergarten. Wäre ja auch schade, wenn wir das ganze Obst und Gemüse einfach sich selbst überlassen würden. Noch dazu wir Kleingärtner uns ja viel Mühe gegeben haben mit der Pflege unserer Bäume und Pflanzen. Da man ja nicht alles gleich verwerten kann, muß eingelagert werden. Da gibt es aber in der heutigen Zeit so einige Probleme. Vor allem für die Kleingärtner, die in modernen Häusern wohnen und deren Keller nicht gerade ideal zur Einlagerung sind. Ideal ist natürlich ein sogenannter…continue reading →

Gartenarbeiten im September

So langsam rückt die Ruhepause für unseren Garten heran. Wichtige Aufgaben im Gemüse- und Kräutergarten stehen bevor. Auch bei Beet-, Kübel- und Balkonpflanzen gibt es jetzt was zu tun, denn es ist Herbst. Haben Sie sich mal Ihre Blumenkästen angesehen? Dann ist Ihnen bestimmt aufgefallen, daß das kräftige Blühen der Sommerblumen nachgelassen hat. Die Saison für Sommerblumen ist zu Ende. Wer nun noch bis zu Beginn des Winters weiterhin blühende Balkonpflanzen haben möchte, muß umpflanzen. Am besten geeignet sind Hornveilchen, herbstblühende Gräser und Stauden. Der Vorteil, man kann diese Pflanzen kurz vor Beginn…continue reading →

Erdbeerpflanzen selber ziehen und pflanzen

Selbst geerntete Erdbeeren von den eigenen Pflanzen schmecken immer besser - so sagt man. Wenn Sie sich auch auf die Erdbeerenernte im nächsten Sommer von den eigenen Pflanzen freuen möchten, wird es höchste Zeit zum Pflanzen. Der beste Zeitraum um neue Pflanzen zu setzen ist Mitte Juli bis August. Aber wenn das Wetter im September mitspielt, kann man sie auch jetzt noch pflanzen. Zwei Arten von Neupflanzung kann man anwenden. Bis auf wenige Arten von Erbeerpflanzen, treiben die Pflanzen im Sommer Triebe, die sich selbständig im Boden verankern und kleine neue Pflanzen bilden. Die…continue reading →

Mischkulturen – Kleingärtnergeheimtipp

Mischkulturen im Kleingarten sind das Gegengewicht zur chemischen Keule gegen Befall von Schädlingen. Als Kleingärtner möchte ich ja mein Gemüse gerne naturbezogen ernten. Mischkulturen mit verschiedenen Gemüsearten oder auch mit Gemüse und Kräutern haben sich schon immer bewährt. Gemacht wird es so: Man pflanzt oder sät jeweils zwei bis drei verschiedene Arten auf einem Beet.  Die Wirkung: Der Duft einiger Pflanzen verwirrt bestimmte Schädlinge, so dass diese ihre Wirtspflanzen, also das Gemüse, auf das sie spezialisiert sind, nicht mehr finden. Zudem helfen sich verschiedene Pflanzen gegenseitig durch die Ausscheidungen ihrer Wurzeln. Kleiner Nebeneffekt:…continue reading →

Holz ist nicht gleich Holz

Wieso diese Behauptung werden Sie sich fragen. Sie haben bestimmt schon beobachtet, daß manche Hölzer unbehandelt 15 Jahre in Wind und Wetter unbeschadet aushalten. Andere faulen schon nach Monaten wenn sie nicht behandelt werden. Und auch mit Behandlung erreichen sie selten diese Lebensdauer. Wer sich eine Holzterasse oder eine Pergula in seinem Kleingarten bauen möchte und wenig Arbeit mit dem Holzschutz und den dabei entstehenden nicht geringen Kosten haben möchte, sollte sich über die Eigenschaften der verschiedenen Holzarten erkundigen. Die am meisten verwendeten Holzarten. Kiefer und Fichte sind unbehandelt nicht wetterfest. Im Freien…continue reading →

Wie ist das mit dem Gießen?

Für einen Kleingartenbesitzer regnet es nie genug, zu viel oder zum falschen Zeitpunkt. Jedenfalls steht eins fest: Es muß stets gegossen werden. Das kann man mit dem Gartenschlauch, der Gießkanne oder - am bequemsten - mit einem Regner. Wann und wie oft sollte man gießen? Hier gehen die Meinungen auseinander. Viele vertreten das Morgen - Abend - Prinzip. Das bedeutet nichts anderes, daß man nur morgens und abends und mit abgestandenem Wasser aus der Regentonne gießen soll. Was macht man aber nun, wenn an heißen Sommertagen der Wasserbedarf so hoch ist, daß die…continue reading →

Mehr Erträge mit Buschbohnen

Wer Buschbohnen in seinem Garten sähen will, steht erstmal einer sehr großen Auswahl gegenüber. Sorten mit verschiedenfarbigen Hülsen und in verschiedenen Längen. Wer auf einem Beet verschiedene Sorten einsät, hat sich eine eigene Bohnensammlung geschaffen, die auch noch schön bunt anzusehen ist. Buschbohnen liefern gegenüber Stangenbohnen weniger Erträge, aber sie reifen schneller und durch mehrmaliges Auspflücken der größeren Bohnen, hat man öfters eine Ernte. Außerdem kommen sie mit windigem Wetter und mit nicht gerade nahrhaften Böden besser zurecht. Noch ein Plus haben die Buschbohnen. Ihre Wurzeln leben in Symbiose mit Knöllchenbakterien. Diese holen…continue reading →