Wer einen Garten hat, der weiß: Es ist immer etwas zu tun. Jede Jahreszeit, jeder Monat hat seinen ganz besonderen Reiz für uns Hobby Gärtner. Sogar im Winter dürfen wir uns noch in unserem persönlichen Paradies hinter dem Haus austoben und die Immergrünen gießen und Schneelasten von Ästen schütteln.

Im Februar, wenn es so richtig grau und kalt ist, freuen wir uns schon auf die nächste Obsternte und setzen gekonnt Scheren und Astsägen an unseren Obstbäumen an. Ja, auch wenn es einem als Garten-Einsteiger vielleicht komisch vorkommen mag:

Im Februar ist die beste Zeit zum Pflanzen schneiden. Rosen stutzen, Sträucher verjüngen: Das alles muss passieren, bevor die Pflanzen im März anfangen, die ersten zarten Triebe zu bilden. Wer dann erst schneidet, kappt unweigerlich auch neues Grün. Auch Hecken müssen in Form gebracht werden, bevor unsere Singvögel mit dem Nestbau beginnen.

Damit nichts schief geht, hilft Dir die Gartengrafik weiter.

Pflanzen, die in Kübeln auf der Terrasse oder vor der Haustür stehen, brauchen schon am Anfang des Jahres eine Frühjahrskur. Im März wird umgetopft! Draußen im Beet kann man jetzt die vom Frost hart gewordene Erde aufbrechen und lockern. Mit dem Sauzahn geht das ohne Probleme.

Am besten gleich etwas Humus mit unterarbeiten und ordentlich mulchen, dann ist das Beet bestens auf den nahen Frühling vorbereitet. Die Mulchschicht schützt den Boden vor dem Austrocknen und lässt dem Unkraut kaum eine Chance.

Im Haus stehen die Pflänzchen für die nahe Saison schon in den Startlöchern. Ab April kann man Obst, Gemüse und farbenfrohe Sommerblumen säen und im Haus vorziehen. Mehr Informationen bietet folgende Infografik zum Gartenjahr.

Gastbeitrag von Monika Weidemann

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