Noch sind einem ja die Hände gebunden und deshalb ein paar kleine Tip`s von mir, bevor es richtig losgeht im Garten.

 

– Lust auf ein bisschen Frühlingsfeeling im Wohnzimmer? Dann versuch es mal mit dem Vortreiben von Hyazinthenzwiebeln, Tulpen oder Narzissen. Noch ist Zeit dazu. Du weißt nicht so genau wie es geht? Kein Problem! Der Artikel zeigt Dir wie man es macht und was man beachten sollte.

Hier sind die Infos zum Nachlesen!

– Jiaogulan, schwer auszusprechen, denn es kommt aus dem fernen Osten. Es wird auch das „Kraut der Unsterblichkeit“ genannt und ist beliebt in China, Japan und Thailand weil es als Universalheilmittel eingesetzt wird.
Heute ist bewiesen, daß dieses Kraut ähnliche aber viel mehr wirksame Inhaltsstoffe enthält als Ginseng und deshalb eine noch größere gesundheitsfördernde Wirkung hat. Es kräftigt das Immunsystem, stärkt das Herz- Kreislaufsystem, reguliert Blutdruck, Blutzucker u.v.m.
Die Pflanze wächst problemlos im Topf mit nahrhafter Erde oder im Beet mit humosen Boden. Sie braucht eine Rankhilfe, da sie ein Schlinger ist. Gedeiht in sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Braucht im Winter einen frostfreien Platz bei etwa +15°. Die Blätter können frisch verzehrt werden oder getrocknet gegessen werden. Aus getrockneten Blättern kann man auch Tee zubereiten. Schmeckt etwas nach Lakritze.

– Balkon- und Kübelpflanzen müssen weiterhin mindestens einmal in der Woche kontrolliert werden. Falls noch Laub abfällt, sofort wegräumen, damit keine Fäulniss entsteht. Insbesondere auf Schädlinge, wie die Schildlaus, kontrollieren und sofort Gegenmaßnahmen ergreifen.

– Lockerer Schnee schützt die Pflanzen vor Frost. Nasser Schnee verharscht und die Pflanzen darunter bekommen nicht genug Luft. Abhilfe ist, mit einer Harke vorsichtig den verharschten Schnee aufreißen. Aber vorsichtig vorgehen, damit die Pflanzen darunter nicht verletzt werden.

– Sonniges Winterwetter genießen wir sehr, aber für unsere Obstbäume, Ziergehölze und Stauden können sie sehr gefährlich werden. Deshalb streicht man die Stämme der Bäume mit weißen Kalkanstrich im Herbst und schützt junge Pflanzen, wie Erdbeeren und Rosen, mit locker aufgelegten Tannenzweigen. Das macht man aber nicht, damit der Frost den Pflanzen und Stämmen nichts anhaben kann. Dagegen kommt man nicht an.

Viel gefährlicher für die Pflanzen und Bäume ist das plötzliche Auftauen und Frieren. Es entstehen Spannungen in den Zellen und sie reißen. Sinn und Zweck der Maßnahmen sind, daß das Auftauen und Frieren langsam geschieht. Weiße Stämme reflektieren das Licht und können sich am Tage nicht so schnell durch Sonneneinstrahlung erwärmen. Das Gleiche gilt für abgedeckte Pflanzen, die dann länger im Schatten sind.

– Bald geht wieder die Gartensaison los. Nicht alle Gartenfreunde haben einen großen Garten. Müssen sie deshalb auf Kräuter verzichten, weil die Fläche für Gemüse genutzt wird? Meine Meinung ist NEIN. Auf alle Fälle findet man in jeden Kleingarten Blumenbeete. Warum nicht Gewürzkräuter in Blumenbeete mit einbeziehen. Auch Gewürzkräuter sehen attraktiv aus. Zum Beispiel Basilikum mit rotem Laub, ein Busch Petersilie mit krausen Blättern oder Thymian. Natürlich sollte man das Blumenbeet nicht damit überladen, aber richtig angeordnet wirkt das Gesammtbild sehr harmonisch.

– Wenn es trocken und frostfrei ist, kann man ohne Bedenken Beerenobst und anschließend die Obstbäume schneiden. Bei feuchten Wetter sollte man es lieber sein lassen, denn da können sich Kranheitserreger leicht von Gehölz zu Gehölz übertragen.

– Wenn Du im Herbst Deine Beete mit Gründung oder Laub bedeckt hast, also gemulcht, dann entferne es jetzt besser. Durch die langsam steigenden Temperaturen tummeln sich schon die ersten kleinen Schnecken. Und die müssen wir ja nun nicht unbedingt haben. Auch Wühlmäuse werden zunehmend unter der geschützen Decke mobiler und können von Greifvögeln nicht entdeckt werden. Außerdem wirkt die Mulchschicht jetzt wie eine Isolation und verhindert die Erwärmung des Bodens.

– Cannawurzeln können jetzt in große Töpfe vorgetrieben werden, damit man im Mai kräftige Pflanzen ins Freiland setzen kann. Allerdings brauchen sie viel Licht, damit sie sich kurz und gedrungen entwickeln.

– Auch mit Knollenbegonien kann jetzt so verfahren werden, wenn man es möchte. Knollenbegonien sind ja besonders für Blumenkästen eine wahre Pracht durch Farbe und vielen Blüten. Zusätzlich kann man ja auch noch, je nach Stand der Blumenkästen, sich für stehende oder hängende Knollenbegonien entscheiden. Was nun aber machen, wenn die Knollen nach einigen Jahren immer größer werden und eines Tages nicht mehr in den Blumenkasten passen?

Hier ein Tip aus eigener Erfahrung!

Weil es mir so erging, habe ich entgegengesetzt vieler Meinungen, sie einfach geteilt. Folgendes sollte man beachten. Man braucht ein scharfes Messer und man sollte versuchen den Schnitt so zu machen, daß möglichst keine neuen Triebe verletzt werden. Was nicht immer gelingt, aber die Knolle verkraftet das. Zusätzlich brauchen wir feinen Holzkohlestaub. Seht mal in den Tüten Eurer Grillkohle von letzten Jahr nach. Unten ist garantiert feiner Staub, oder man muß sich die Mühe machen und Holzkohle ganz fein zermahlen.
Dieser feine Staub wird auf eine ebene Fläche gestreut und die Knolle mit der Schnittwunde raufgestellt. Man kann auch die Knolle so hinstellen, daß die Schnittwunde oben ist und den Staub satt aufstreuen.

Das alles bleibt zwei bis drei Tage stehen. Das verhindert, daß die Knolle ausblutet und vertrocknet. Außerdem können sich keine Keime auf die frische Schnittwunde setzen. Ist wie bei uns Menschen. Wir machen ja auch ein Pflaster auf eine Wunde, damit es aufhört zu bluten und sich nichts entzünden kann. 😉 Der restliche Staub wird dann einfach abgekloft, was dran bleibt wird nicht entfernt. Jetzt kann die Knolle in die Erde gesetzt werden, die aber nicht zu naß sein darf. Besser ist feucht. Ohne dieses Kohlestaubpflaster würde die Knolle in der nassen Erde verfaulen, wenn man sie gleich nach dem Teilen einsetzen würde.

Ich habe bisher nach dieser Art und Weise noch keinen Verlust gehabt.

 

Wenn es Dir gefallen hat oder wenn ich über ein bestimmtes Thema etwas schreiben soll, würde ich mich über einen Kommentar freuen.

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