Allgemein über Stauden

Viele sagen Pflanzen dazu aber eigentlich sind es Kräuter, die wiederholt blühen somit ausdauernd sind. Die oberirdischen Zweige, Ranken oder wie man es auch immer nennen will, haben kaum verholzende Eigenschaften und sterben regelmäßig im Herbst durch Frost oder vorher durch Trockenheit ab.
Der wichtige Teil, der sogenannte Erdstamm mit den Knospen liegt geschützt im Boden. Natürlich haben diese Teile auch einen Namen. Sie werden Geophyten als Oberbegriff genannt.
Da sie sich in der Form unterscheiden gibt es davon vier Typen.

Stauden mit einem unterirdischen Rhizom (Erdstamm)
Zwiebelgeophyten mit einer Zwiebel, wie z.B. Narzissen und Hyazinthen
Knollengeophyten haben verdickte Glieder wie die Dahlienknollen
Rübengeophyten wandeln ihre Wurzel und Keimstengel zum Speicher um, aus der dann der neue Spross kommt. Beispiel wäre die Freilandgloxinie.

An der kurzen Aufzählung kann man erkennen, dass auch Knollen- und Zwiebelgewächse unter dem Begriff Stauden fallen.
Wie immer gibt es auch Ausnahmen. Verschiedene Arten Stauden, Gräser und Farne bleiben wintergrün. Zugleich sind sie in der Natur an allen denkbaren Orten zu finden. Sie sind eben wahre Meister der Anpassung.

Um einen Überblick über Stauden zu bekommen, werden sie nach Wuchshöhe, Charakter, Blütezeit und anderen ähnlichen Merkmalen eingeteilt.

Aufteilung nach vier Höhen

Stauden erreichen manchmal nicht die angegebenen Höhen. Das hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab, die oft im Kleingarten nicht beachtet werden. Das fängt mit der Beschaffenheit des Bodens an. Ob Unkraut frei, sauer oder nicht, Ortslage und Standortwahl. Auch die Bepflanzung auf engen Raum oder weitläufig spielt eine große Rolle. Bevor man Stauden pflanzt, muss man sich mit den Bedingungen, die die Staude braucht, auseinander setzen und den Boden dementsprechend vorbereiten.

Niedrige Stauden

sind Stauden, die bis zu 20 cm hoch werden. Gemessen am Laub. Da ihre vielen Blüten in verschiedener Form vorkommen, manche sitzen ganz dicht am Holz – andere ragen hinaus, beträgt die Gesamthöhe 30 cm. Alles was darunter ist, wird als niedrige Art bezeichnet. Viele eignen sich als Bodenbedecker oder als Rasenersatz.

Mittelhohe Stauden

Stauden, die zwischen 35 und 75 cm hoch werden, zählen zu den mittelhohen Stauden. Auch in dieser Gruppe gibt es eine große Auswahl und dadurch eignen sie sich für alle Gartengrößen. Man kann sie als Einzelstaude in Blumenbeete verwenden oder in Gruppen. Sie passen auch gut zu anderen Gehölzen, Rosen und Koniferen. Verschiedene sind auch als Schnittblumen beliebt.

Hohe Stauden

Hier handelt es sich um die Wuchshöhe von 80 bis zu 150 cm. Allerdings wachsen einige Sorten auch in die Breite. Da sie dann mehr Platz brauchen, sind sie kaum für kleine Gärten geeignet. Ausnahme sind einige Arten der Steppenkerze, die weniger Platz brauchen. Geduld braucht man bei diesen Stauden, denn viele erreichen erst nach Jahren ihre Wuchshöhe. Da sie dadurch länger an ihrem Platz stehen, müssen sie mit ausreichend Wasser und Dünger versorgt werden.

Großstauden

Von dieser Art gibt es keine große Auswahl und die Wuchshöhe beginnt bei 150 cm und endet bei 250 cm und höher. Sie werden vorrangig als Einzelpflanze in kleine oder mittlere Gärten gepflanzt. Deshalb sollte man solche Arten verwenden, die den ganzen Sommer gut aussehen. Einige kann man auch als Sichtschutz vor Zäunen oder Schuppen verwenden. Grundsätzlich muss aber ein gut vorbereiteter Boden da sein. Die Stauden müssen gedüngt und bei Trockenheit gut gewässert werden.

Gute Angebote über Stauden findet man in Onlineshops oder Gartencenter. Für Neuanlagen kann man Staudensortimente kaufen. Diese sind so zusammengestellt, dass es von niedrigen bis hohen Stauden insgesammt ein gutes Bild abgibt.



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Im nächsten Artikel geht es weiter mit der Einteilung nach Blütezeiten und anderen Merkmalen. Ich würde mich freuen wenn du wieder dabei bist. Bis dahin Teile über Facebook, Twitter, Google+ und Linkedin den anderen Gartenfreunden den Artikel mit oder schreibe einen Kommentar.

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