Ja, Du hast richtig gelesen, der Monat Juni im Kleingarten ist angebrochen. Man kann ja auch sagen, daß die Hochsaison als Kleingärtner da ist. Und pünktlich kommen auch wieder ein paar praktische Ratschläge, die Dir als kleiner Leitfaden in dem Hausgarten helfen sollen.

Kleingärtner – Tipps

* > Auf was sollte man achten? Klare Antwort, neben den speziellen Arbeiten die ich noch aufführe, sollte man den lästigen Unkräutern immer und immer wieder den Kampf ansagen. Insbesondere muß man auf die Verbreitung von Ackerschachtelhalm und Winde achten. Sowie sich die Triebspitzen zeigen, sollte man sie mit einem Messer einige Zentimeter unter der Erde abstechen.

* > Übrigens zeigen, neben den zwei Unkräutern, Hederich, Knöterich, Sauerampfer, Schachtelhalm, Königskerze, Hundskamille, Stiefmütterchen, Habichtskraut und Sternmiere Kalkmangel an.

* > Nicht die etwas versteckten Ecken im Garten vergessen. Da man diese Stellen nicht immer im Auge hat, wächst dort das Unkraut in Ruhe bis zur Samenreife heran. Und Unkräuter wachsen schneller zur Samenreife heran, wie unsere Kulturpflanzen.

* > Besonders erwähnen muß man hier das Franzosenkraut. Eigentlich ist das kein heimisches Unkraut. Angeblich wurde es in unseren Raum durch Napoleon`s Soldaten mitgebracht. Auf alle Fälle verbreitet es sich mit rasender Geschwindigkeit.
Schon wenn es anfängt zu blühen, wird es gefährlich. Anschließend werden hunderte von kleinen Samen durch den Wind in alle Ecken getragen. Und es hat eine fast magische Anziehungskraft für Spinnmilben, auch rote Spinne genannt. Man braucht sich dann nicht zu wundern, wenn Gurken, Bohnen, Rosen und andere Zimmerpflanzen befallen werden, wenn dieses Unkraut nicht in Deinem Kleingarten ständig beseitigt wird.

* > Wo Marienkäfer stark auftreten, sind auch die Larven stark vertreten. Sie werden Blattlaus-Löwe genannt und tragen den Namen zu Recht. Aber auch die Marienkäfer selber vertilgen Unmengen an Blattläusen. Deshalb sollte man da auf Spritzen von Insektiziden verzichten und sie schützen.
Allerdings werden die Larven der Marienkäfer oftmals mit den Larven des Kartoffelkäfers verwechselt. Man muß schon mal näher hinsehen und dann kann man die Unterschiede leicht erkennen.
Sie haben zwar kaum Unterschied in der Farbe, aber Marienkäferlarven haften unbeweglich an den Blättern und haben keine Beine. Während Kartoffelkäferlarven Kopf und Beine haben, sich bewegen und an den Blättern fressen.

* > Wertvoller Helfer im Kampf gegen Gartenschädlinge ist der Igel. Deshalb sollte man seine Ruheplätze, wie Reisighaufen, nicht beseitigen. Zu den nützlichen Helfern gehören auch Gartenfrösche und Kröten. Sie fressen vor allem Schnecken und andere Schädlinge.
Beim Anfassen von Kröten sollte man vorsichtig sein und auch die Kinder belehren, daß sie die Kröten nur unter Aufsicht anfassen. Sie sondern bei Gefahr ein Sekret ab, daß vor allem bei allergischen Personen Hautentzündungen hervorrufen kann.

* > Besonders jetzt muß man an den Schutz unserer Gartenvögel denken. Vor allem sollte man nicht die Brutstätten verraten. Erwachsene und besonders Kinder sind sehr neugierig und möchten die Nester gern sehen. Das kann aber dazu führen, daß die Vögel die Nester verlassen, weil sie sich beunruhigt fühlen. Und leider ist es dann um die Brut auch geschehen.

Ratschläge für Gemüse

* > Wer jetzt Bleichsellerie pflanzt, was man ja noch Anfang Juni machen kann, muß aufpassen, daß die Erde nicht trocken wird. Besonders bei lehmhaltige Böden muß sofort gehackt werden, wenn die Oberfläche anfängt ab zu trocknen. Somit ist der wichtige Luftaustausch gesichert. Zusätzlich bekommen sie alle zwei Wochen Nährstofflösungen im Wechsel von Volldünger und Stickstoffdünger, letzteren ist Salpeterdünger vorzuziehen. Denn Bleichsellerie darf während des Wachsens keinerlei Stockungen durchmachen.

* > Wer noch Spätblumenkohl bis zum Herbst ernten möchte, muß bis Mitte Juni noch aussäen. Günstig ist es hierbei die Samenkörnchen gleich so auszulegen, daß im Abstand von 5 cm x 5 cm je zwei Samenkörnchen etwa 1 cm tief gelegt werden. Nach dem Aufgehen braucht man dann nur auf je eine Pflanze verziehen. Wichtig ist hierbei, daß der Boden nicht vorher mit Stalldünger oder anderen verrottbaren Material gedüngt wurde. Dieser ist besser als Bodenabdeckung zu nutzen, neben den Materialien kann man auch Mulch oder Grasschnitt verwenden. Das Material wird sofort nach dem Verziehen aufgebracht und das gesammte Beet gegossen.

*> Willst Du öfters Buschbohnen ernten, solltest Du auch im Juni noch ein- oder zwei Aussaaten vorhnehmen. Allerdings sind dann Sorten mit kurzer Entwicklungszeit zu bevorzugen. Besonders in der Blütezeit muß für ausreichen Feuchtigkeit gesorgt werden. Das ist nicht nur gut für das Wachstum sondern ist auch vorbeugend gegen Befall von Spinnmilben (Rote Spinne).

* > Um in den Sommermonaten noch grüne Erbsen zu ernten, muß man Folgesaaten bis Ende Juni machen. Allerdings kann man dann nur Markerbsen verwenden und der Ertrag ist auch geringer.

* > In den ersten Junitagen gepflanzte Gurkenpflanzen bringen oft mehr Ertrag als die im Mai an Ort und Stelle gesäten. Allerdings sollten die Pflanzen kräftige Topfballen haben. Spät gepflanzte Gurkenpflanzen überdeckt man bis zum Anwachsen mit Blumentöpfe. Aber keine durchsichtigen Schutzhauben verwenden. Es ist zum Schutz der Pflanze gegen heißes und trockenes Wetter.
Zum Gießen wird nur abgestandenes Wasser, am besten Regenwasser genutzt. Kaltes Wasser aus der Leitung ist Gift für Gurkenpflanzen und andere wärmebedürftigen Gemüsearten, wie Melonen, Paprika oder Eierfrüchte.
Auch hier gilt wie für Buschbohnen, ständig feuchte Umgebung verhindert den Befall von Spinnmilben.

* > Spätkohlrabie zum Winterverbrauch werden in der zweiten Hälfte des Monats gepflanzt. Es sollten dann auch Spätsorten verwendet werden. Am besten geeignet ist „Blauer Speck“. Regelmäßiges Gießen ist sehr wichtig, da sonst durch Wechsel von Trockenheit und Feuchtigkeit die Knollen reißen.

* > Auch Kopfsalat leidet sehr unter starken Wechsel von Trockenheit und Feuchtigkeit. Vor allem in der Hauptentwicklung kann es zum Faulen der fast fertigen Köpfe führen. Regelmäßiges Gießen schützt auch gegen übermäßigen Blattlausbefall.

* > Bestimmte Möhrensorten, vor allem die Halblangen, bringen bis zum Herbst noch gute Erträge, wenn man sie in der ersten Junihälfte aussät. Anfang Oktober kann man sie dann ernten. Übrigens gilt auch für Möhren das gleiche wie für Kohlrabi. Wer nicht regelmäßig gießt, bekommt gerissene Möhren.

* > Auch in diesen Monat kann man laufend Radies aussäen. Sie benötigen höchstens 30 Tage bis sie erntereif sind. Wer zart schmeckende Radieschen haben möchte, darf mit Wasser nicht sparen. Auch sollte in dieser Jahreszeit Maßnahmen gegen Erdflöhe rechtzeitig ergriffen werden. Gut bewährt hat sich das Erdflohpulver, daß auf das Beet mit einem Verstäuber aufgebracht werden, sobald die ersten Keimblätter zu sehen sind.

* > Wer auch nächstes Jahr wieder gute Rhabarberstiehle ernten will, sollte die Ernte zum Ende des Monats beenden. Sonst geht es zu Lasten des Wurzelstocks und eine erfolgreiche Ernte im nächsten Jahr wird dann ausbleiben. Nach dem Ernteschluß wird der Rhabarber kräftig gedüngt. 15 g Volldünger und 15 g reiner Stickstoffdünger pro Quadrahtmeter sind angebracht. Dieser wird leicht eingehackt und wenn kein Regen fällt mit kräftigen Gießen in den Wurzelbereich gebracht.

* > Stangenbohnen erhalten im Juni mindestens zwei Düngergaben mit stickstoffarmen Volldünger. Das Umwinden der Stangenbohnen muß man etwas überwachen und fördern. Damit sie leicht die Stangen umwinden können, muß man die Spitzen nach links um die Stangen legen. Stangenbohnen sind sogenannte Linkswinder.

* > Stabtomaten müssen unbedingt angebunden werden. Aber man sollte dabei das Dickenwachstum nicht vergessen. Tomatenklammern sind dabei eine sehr gute Alternative gegenüber Bindedraht. Die Seitentriebe in den Blattwinkeln werden dann ausgebrochen, wenn man sie mit den Fingern erfassen kann. Niemals mit einem Messer ausschneiden. Das kann zum Beschädigen der Blätter führen und falls eine Pflanze erkrankt ist, was man noch gar nicht sehen kann, wird damit die Krankheit auf die nächsten Pflanzen übertragen. Manchmal entwickeln Tomatenpflanzen auch an der Spitze der Blütenstände Triebe. Diese sollte man dann aber abschneiden, damit die Ernährung der Früchte weiter gehen kann.

Wissenswertes über Obst, Obstbäume & Co

* > Bei Spindeln und Formobst beginnt man in diesem Monat mit dem Entspitzen, auch genannt – Pinzieren. Das hat nichts mit dem eigentlichen Baumschnitt zu tun, sondern dient dazu, daß sich später daraus Fruchtholz entwickelt. Gemacht wird das an den Trieben, die sich aus den Seitenästen gebildet haben. Allerdings kann man und sollte man das nicht in einem Ruck durchführen. Die ersten Bäume sind meistens die Birnen, aber auch da hängt es von der Sorte ab. Apfeltriebe sind meistens erst in der zweiten Junihälfte soweit.

Auf alle Fälle gilt die Faustformel, daß erst pinziert wird, wenn die neuen Triebe ca. 12 cm Länge erreicht haben. Bevor man mit dem Entspitzen anfängt, sollte man sich genauestens die Augen ansehen, die in den Blattwinkeln zu sehen sind. Sind sie schon sehr kräftig entwickelt, dann bleiben ungefähr 5 bis 6 Blätter stehen und schneidet danach ab. Bei schwächerer Augenentwicklung kürzt man schon nach 3 Blättern, um den Trieb zu kräftigen.
Unberührt beim Entspitzen bleibt die diesjährige Verlängerung des Leitastes. Auch Seitentriebe, die sehr kurz sind und schon mit dem Wachstum abgeschlossen haben (erkennbar an der kräftigen Knospe am Ende) bleiben unberührt.

* > Wenn Aprikosen oder Pfirsichbäume einen sehr großen Teil der Früchte abwerfen, liegt es meistens an Kalkmangel. Die reichliche Zuführung von Kalk kann man allerdings erst im Herbst ausgleichen.

* > Süßkirschen erntet man immer mit Stiehl, dagegen sollten Sauerkirschen, egal welche Sorte, immer ohne Stiehl geerntet werden. Sauerkirschen bilden während des Reifwerdens der Früchte genau an der Basis der Stiele ein Auge für das kommende Jahr. Das wird dann mit abgerissen.

* > Beim Ernten der Erdbeeren muß man beschädigte und angefaulte Früchte mit abnehmen und anschließend beseitigen. Bleiben sie an den Pflanzen, besteht Gefahr, daß sie die anderen Früchte infizieren. Auch Erdbeeren sollte es nie an Wasser mangeln. Nur so können sich Folgefrüchte gut entwickeln. Ein Abdecken der Reihen mit Mulch oder Stroh hält die Feuchtigkeit ab und schützt die Früchte vor Fäulniss durch zu viel Nässe, besonders nach einem starken Regen. Geerntet wird am günstigsten in den frühen Morgen- oder Abendstunden.

* > Ist Anfang Juni Mehltau an unseren Apfelbäumen zu erkennen, werden die befallenen Äste bis in den gesunden Bereich zurückgeschnitten. Dadurch wird ein weiterer Befall verhindert ohne chemische Bekämpfungsmittel. Die befallenen Äste müssen verbrannt oder in den Müll gegeben werden.

* > Fallobst ist meistens mit Schädlingen befallen, die auch die nächste Ernte wieder befallen. Deshalb sollte es sorgfältig aufgesammelt werden und nicht lange unter den Bäumen liegen bleiben.

* > Dicker aussehende Birnen als die anderen, beherbergen meistens die Larven der Birnengallmücke. Diese Früchte muß man vorsichtig abnehmen und vernichten. Fallen diese Früchte vorher herunter, schlüpfen die Larven und verpuppen sich in der Erde und im kommenden Jahr beginnt der Kreislauf von vorn.

* > Gegen die Larven des Apfelwicklers legt man am Anfang des Monats Leimgringe um die Stämme, erhältlich in jeden Gartencenter. Angebracht werden sie nicht höher als 1 m über den Erdboden. Der Bindedraht oben sollte etwas tiefer als die Kante angebracht sein. So kann man die Kante leicht etwas umbiegen. Damit bildet sie ein kleinen Tropfschutz für den Leim gegen herab laufendes Wasser am Stamm. Der untere Bindedraht sollte so weit wie möglich an der Kante erfolgen, damit der Schädling gezwungen wird über den Leimring zu kriechen.
Bei Nachlassen der Klebekraft ist unbedingt eine Erneuerung notwendig.

Ziergehölze, immergrüne Gehölze und Stauden aller Art

* > Wer Stammrosen besitzt, sollte ab und zu kontrollieren, ob sie noch fest mit dem Pfahl verbunden sind und ob der Pfahl noch in Ordnung ist. Besonders wichtig ist das in den Gegenden, wo viel Wind ist. Stammrosen werden fest angebunden, im Gegensatz zu Obstbäumen, damit keine Scheuerstellen entstehen.
Wenn Rosen die ersten Blüten haben, sollte man sie nicht mit zu langen Stielen schneiden, sonst muß die Rose neue Triebe für den zweiten Flor aus den schwach entwickelten schlafenden Augen treiben. Geschnitten werden sollten die Stiele bis zum ersten starken Auge.

* > Abgeblühte Rosenblüten an der Pflanze müssen schnellstens entfert werden. Je länger sie dran bleiben um so länger dauert der Neuaustrieb. Geschnitten wird genauso wie vorher erwähnt, also mit Stiehl. Auch an Kletterosen muß man die verblüten Blütenbüschel entfernen. Aber hier muß man auf die diesjährigen Neuaustriebe achten, die keinesfalls geschnitten noch verletzt werden dürfen.

* > Wenn man bei Gladiolen schwarze kleine strichförmige Insekten oder gebliche Larven feststellt, dann sind sie mit dem Blasenfuß oder auch Schwarze Fliege genannt befallen, auch bekannt unter Thrips. Der Gladiolethrips schädigt nicht nur Blätter sondern auch den Blütenstand, so daß sie gar nicht erst aufblühen.
Mit intensiven Gießen der Gladiolen sollte erst begonnen werden, wenn die Triebe aus der Knolle sind.
Wer noch im September blühende Gladiolen haben möchte, kann in den ersten Junitagen noch Knollen in die Erde bringen. Man sollte aber dazu nur große Knollen verwenden. Kleine Knollen brauchen zu lange zur Entwicklung bis zur Blüte und würden den ersten Frösten zum Opfer fallen.

* > Dahlien sollten grundsätzlich gegen Windbruch gesichert werden, indem man sie an Pfähle bindet oder Staudenhalter verwendet.

Staudenhalter, Ø: 30 cm

Wer Riesenblumen haben möchte, muß nur den Haupttrieb lassen und alle Nebentriebe immer entfernen. Lohnt sich allerdings nur bei großblumigen Sorten.

* > Rittersporn, Trollblume und Feinstrahl können nach dem ersten Blütenflor bis auf etwa 10 cm über der Erde zurück geschnitten werden. Das regt den neuen Austrieb an und wer in einer günstigen Lage wohnt, kann schonmal einen neuen Blütenflor bekommen.

* > Umpflanzen und Teilen aller im Frühjahr blühenden Stauden sollte im Laufe des Juni geschehen. Wichtig dabei ist, für Sonnenschutz und reichlich Wasser zu sorgen. Bis zum Herbst haben sie sich dann zu kräftigen Pflanzen entwickelt.

* > Die im Frühjahr gepflanzten immergrünen Gehölze brauchen vor allem jetzt in der Trockenperiode viel und regelmäßig Wasser. Sie sind bis jetzt noch nicht so eingewurzelt, daß sie genügend Wasser aus der Umgebung aufnehmen können. Vor allem ist da der Rhododendron sehr empfindlich.

* > Ende des Monats kann man mit dem Schneiden der laubabwerfenden Hecken beginnen. Vorher sollte man aber untersuchen, ob noch besetzte Nester von Singvögeln in den Hecken sind. Erst wenn keine Singvögel mehr brüten, kann geschnitten werden. Der Schnitt sollte grundsätzlich so ausgeführt werden, daß die Oberseite schmaler ist als unten. Und es werden nur die Neuaustriebe geschnitten, nicht in das alte Holz. So erreicht man ein gutes Aussehen und ein Verkahlen der unteren Hecke wird vermieden.

* > Wer seine Blumenzwiebeln, wie Tulpen und Narzissen, für das kommende Jahr an einen anderen Fleck haben möchte, kann sie erst roden, wenn die oberirdischen Teile vergilbt ist. Wenn der neue Platz schon vorhanden ist, können sie sofort wieder gesetzt werden. Allerdings sollte man nur die großen Zwiebeln wieder an den neuen Ort setzen. Die kleinen, auch Babyzwiebeln genannt, sind noch nicht blühfähig im nächsten Jahr. Diese kann man gesondert pflanzen und ein Jahr später neu verpflanzen, damit sie im drauffolgenden Jahr blühen.
Sollen die Zwiebeln erst im Herbst gepflanzt werden, muß man sie auf trockenen Untergrund, an einem schattigen Platz und trocken lagern. Auch empfiehlt sich vor dem Neuverpflanzen, die Zwiebeln mit einer Beizbrühe zu behandeln.

* > Sommerastern leiden oft unter der Asternwelke. Diese Pilzkrankheit ist kaum zu bekämfen. Vorbeugend sollte man sofort die befallenen Pflanzen beim kleinsten Hinweis entfernen. Wer also in seinem Garten dieser Krankheit hat, sollte 4 bis 5 Jahre keine Astern anpflanzen und den Boden mehrmals kalken. Astern leiden besonders im Juni unter starken Blattlausbefall. Da diese Schädlinge unter den Blättern sitzen muß man sie mit der Spritzbrühe von unten spritzen. Wer keine Chemie verwenden möchte kann das auch mit Brennesseljauche machen.

Zimmer- und Balkonblumen

* > Jetzt in den ersten Junitagen ist endgültig der letzte Termin zum Bepflanzen der Balkonkästen gekommen, um noch eine schöne Blütenpracht zu bekommen. Wer schon die Balkon- und Fensterkästen fertig hat, muß mit Düngergaben anfangen, soweit sich mindestens zwei Knospen zeigen. Entweder nimmt man Flüssigdünger, der mit dem Gießwasser gemischt und in Abständen über die Vegetationszeit gegeben wird oder man gibt nur einmal Langzeitdünger.

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Alle verblühten Blütenstände werden in kommender Zeit entfernt. Dadurch wird die Pflanze angeregt, ständig neue Blüten zu produzieren und immer eine gewisse Blütenpracht zu haben. Besonders wichtig ist das Entfernen der welken Blüten bei Petunien. Diese Sommerblumen setzen sehr schnell Samen an und dadurch wird die Blühwilligkeit gehemmt.

* > Auch bei den gesunden Zimmerpflanzen muß man das Düngen fortsetzen. Bei verschiedenen Hängepflanzen wie Zimmerefeu, Efeutute und anderen, kann man jetzt Stecklinge schneiden und stecken.
Geschnitten wird zwischen zweiter und dritter Blattachse. Am besten in der Mitte des Stiehls zwischen den Blattachsen. Das gleiche passiert mit der Triebspitze, sodaß noch ein Stück Stiehl zu sehen ist. Es genügt zwar wenn die Stecklinge nur noch ein Blatt haben, aber besser sind drei.

Jetzt werden die Stecklinge zum Bewurzeln in ein Glas gestellt und soviel Wasser zugegeben, daß die unteren Blattknospen ständig im Wasser stehen.
Nachdem sich etwa 3 bis 4 cm lange Wurzeln gebildet haben, werden sie in Töpfe verpflanzt. Will man eine möglichst neue buschige Pflanze haben, können ohne weiteres mehrere Stecklinge in einen Topf von 9 – 10 cm gepflanzt werden.

* > Durch das ständige Gießen der Topfpflanzen, verhärtet die Oberfläche der Erde und ein gute Belüftung ist nicht mehr gegeben. Das Auflockern macht sich am besten mit einem Holzstab, der angespitzt wird. Trotzdem sollte man vorsichtig vorgehen und keine Wurzeln beschädigen.

* > Um endlich mal den Staub von den Zimmerpflanzen abzubekommen ohne die Dusche zu verwenden, sollte man an einem warmen Regentag seine Zimmerpflanzen rausstellen. Aber Vorsicht! Platzregen schadet den Pflanzen. Auch blühende Pflanzen sollte man nicht in den Regen stellen.

* > Um sich das Gießen der Zimmerpflanzen zu vereinfachen, benutzt man mit reichlich Wasser gefüllte Untersetzer. Nach etwa einer Stunde kontrolliert man die Pflanzen, ob sie genug Wasser aufgenommen haben. Geht am besten mit der „Fingerprobe“. Gibt die Erde nach bei leichten Druck mit dem Finger und bleibt etwas Erde am Finger haften, dann ist sie feucht genug. Jetzt muß alles noch vorhandene Wasser im Untersetzer entfernt werden. Wird das versäumt, besteht die Gefahr der Wurzelkrankheit. Zimmerpflanzen haben eben mal nicht gerne ein Fußbad.

* > Wer sein Alpenveilchen vom letzten Jahr im Winter wieder zum Blühen bringen will, muß jetzt handeln. Bis jetzt haben sie fast alle Blätter verloren, da sie meist trocken stehen. Auch sind die meisten Wurzeln abgestorben. Man entfernt die Knolle und füllt den Topf nach einer gründlichen Säuberung mit neuer Erde. Man kann auch einen neuen Topf nehmen, der aber nicht größer im Durchmesser sein muß, wie der alte Topf.

Die neu eingepflanzten Alpenveilchen werden an einen hellen Fensterplatz gestellt und die Erde wird nur feucht gehalten. Normal gegossen wird erst, wenn mehrere Blätter da sind. Gedüngt wird erst, wenn sich genügend Wurzeln im Topf gebildet haben.



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