Bodenbearbeitung und sonstige Gartenarbeiten sind in diesem Monat nur noch selten möglich. So kann man sich um andere Sachen kümmern, die sonst immer etwas im Hintergrund blieben.

Kleingärtner – Tipps

* > Gartengeräte, wie Spaten, Grabegabel und Hacke werden auf Schäden überprüft. Eventuell müssen neue Stiele angebracht werden. Damit sie keinen Rost, ansetzen werden sie gründlich sauber gemacht und eine hauchdünnen Schicht Fett oder Öl mit einem Lappen aufgetragen.

* > Gartenlauben und Schuppen sollte man gerade im Dezember öfters überprüfen, ob sich keine Untermieter eingenistet haben. Gemeint sind Mäuse. Jetzt ist die Zeit, wo sie draußen kein Futter mehr finden. Sie machen sich nicht nur über Sämereien her sondern zerstören auch die meist dort aufgehängte Arbeitsbekleidung. Auch sie möchten es gerne warm im Nest haben.
Aufgestellte Fallen verhüten den Schaden.

* > Eine lebenswichtige Maßnahme für unsere Gartenvögel ist das Betreuen der Futterplätze. Sie sollten so angelegt sein, dass das Futter nicht nass wird und geschützt vor Katzen sind. Außerdem ist die Annahme, dass sie nur über Winter gefüttert werden sollten, komplett überholt. Gerade im Frühling und Sommer finden sie durch die Bebauung unserer Umwelt nicht mehr genug Futter, um sich und ihre Brut zu ernähren.

* > Wer im nächsten Jahr Spaliere stellen möchte, kümmert sich um das geeignete Material. Die Latten müssen vorher behandelt werden und mindestens zweimal mit Farbe gestrichen werden. In Frage kommt nur Weiß oder ein anderer heller Farbton in Frage. Die Pfeiler für freistehende Spaliere oder die Wandhaken für Wandspaliere müssen aus Metall sein und vorher einen Anstrich gegen Rost bekommen. Für die Drähte haben sich verzinkte Drähte oder Drähte mit einem Plastemantel bewährt. Wobei bei Letzterem unbedingt zu beachten ist, dass die Plastehülle beim Anbringen der Drähte nicht beschädigt wird.

Ratschläge für Gemüse

* > Wer in seinem Frühbeet noch Gemüse zu stehen hat, wie Feldsalat oder Winterendivien, muss bei frostfreien Wetter ordentlich lüften. Das beugt Fäulnis und Mehltaubefall vor.

* > Auch im Keller eingelagertes Gemüse muss laufen überprüft werden und der Keller sollte bei frostfreien Tagen ab und zu gelüftet werden. Gemüse mit Faulstellen müssen entfernt werden und wenn es angebracht ist, sofort verbrauchen.

* > Grünkohl kann durch scharfe Ostwinde schnell braun werden. Um das zu verhindern, nimmt man Kiefern oder Fichtenzweige und stellt sie um die Pflanzen auf. Es erleichtert einem zusätzlich das Ernten und ist auch ein Schutz gegen Hasen und Kaninchen.

* > Wer noch nach dem ersten Schnee graben möchte, was ja aus Zeitmangel vorkommen kann, muss darauf achten, dass der Schnee vorher weggeräumt werden muss. Gräbt man ihn mit unter, verzögert das die Erwärmung des Bodens im Frühjahr. Nach dem Graben wird der Schnee wieder auf die Fläche gebracht, denn als Schutzdecke ist er sehr gut.

Wissenswertes über Obst, Obstbäume & Co

* > Wer sich noch die Mühe machen möchte und wer etwas Erfahrung mit dem Umveredeln (Umpfropfen) von alten Obstbäumen hat, schneidet bis zum Ende des Monats die Edelreiser. Dazu nimmt man nur einjährige Triebe, die man von der Südseite des Baumes der gewünschten Sorte nimmt. Wasserschosse eignen sich nicht. Diese einjährigen Triebe werden an einer gegen Sonne geschützten Stelle eingeschlagen.
Das ganze Prozedere des Umpfropfen´s beginnt bereits im Januar und zieht sich unterschiedlich ob Stein- oder Kernobst über verschiedene Monate hin. Eine nicht allzu leichte Aufgabe.

* > Hast Du Leimringe um die Obstbäume gelegt, wie geraten im Monatstipp Oktober, sollten sie in diesem Monat nochmal erneuert werden. Durch Regen und Staub haben sie ihre Leimschicht meistens eingebüßt. Auch Laub kann sich angeklebt haben und schaffen so eine gute Brücke für die Schädlinge. Denn auch im Dezember sind die Weibchen des Frostspinners noch aktiv. Die alten Leimringe müssen verbrannt oder in den Hausmüll.

* > Einen Blick auf die inzwischen entlaubten Obstbäume kann nicht schaden, denn jetzt kann man noch Fruchtmumien entdecken, die man vorher nicht gesehen hat. Sie sind unbedingt zu entfernen und zu vernichten. Die auf ihr schlummernden Krankheitserreger und Pilze werden durch Frost nicht vernichtet und können im nächsten Frühjahr dem Baum Schaden zufügen.

Ziergehölze, immergrüne Gehölze und Stauden aller Art

* > Viel ist jetzt nicht mehr zu tun. Aber besonders vorsorglich muss man die immergrünen Gehölze bei frostfreien Wetter in der ersten Dezemberhälfte mit Wasser versorgen. Besonders dann, wenn der Herbst arm an Niederschlägen war. Denn diese Gehölze transpirieren (verdunsten) auch im Winter. Durch das zusätzliche Gießen legt man einen Wasserspeicher an. Mit Tannenreisig kann man den Boden abdecken und so zusätzliche Verdunstung verhindern.
Immergrüne Gehölze erfrieren kaum. Meistens gehen sie durch Wassermangel zugrunde.

* > Eine weitere Gefahr für Pflanzen die einen Winterschutz bekommen haben, sind Mäuse. Ein rechtzeitiges Aufstellen von Fallen oder auslegen von Giftködern verhindern, dass sie beträchtlichen Schaden an den Wurzeln der Gehölze und Stauden machen.

Zimmer- und Balkonblumen

* > Auch Forsythienzweige eignen sich hervorragend dazu, sich etwas Frühling ins Wohnzimmer zu holen, wenn man es richtig macht.
Ab dem 10. Dezember schneidet man sich Zweige, die gut mit Knospen besetzt sind. Danach müssen sie in der ganzen Länge für etwa 12 Stunden in 35 – 40° warmes Wasser liegen. Nach diesem Wasserbad kommen sie in eine Vase mit Wasser, dass Zimmertemperatur haben muss. Das Wasser muss täglich erneuert werden und in etwa 3 Wochen blühen sie auf. Je wärmer das Zimmer, umso eher blühen sie.

* > Eine schonende Methode für die Zimmerblattpflanzen ist das Überbrausen. Auch das Abwaschen mit einem weichen Schwamm kann zu Schäden an den Blättern führen, vor allem dann wenn sie sehr zierlich und fein sind. Außerdem ist es ja auch eine enorme Arbeitserleichterung.
Etwa alle zwei Wochen werden die Blattpflanzen in die Badewanne gestellt und mit 20° warmen Wasser kräftig abgebraust. Besonders gut und die geeignetste Maßnahme für Gummibäume, um den Staub zu entfernen.

* > Verschiedene Zimmerpflanzen leiden im Winter durch große Temperaturschwankungen im Zimmer. Unterschiede zwischen 20° am Tag und nur noch 10 – 12° in der Nacht sind besonders für Pflanzen die im Winter mindestens 16° brauchen, äußerst ungeeignet. Zum Beispiel Dieffenbachien und eine Reihe Philodendronarten. Sie vertragen eine gleichbleibende Temperatur von 16° besser. Dementsprechend wird auch sparsamer mit dem Gießen umgegangen und das Wasser darf nicht kalt sein.



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