Könnte man denken, da ja so langsam der Winter kommt. Aber ganz so ist das nicht. Verschiedene Arbeiten müssen noch durchgeführt werden. Allerdings muß man da zwei Kategorien, so nenne ich das mal, von Kleingärtnern unterscheiden.
Die eine Kategorie sind die Gartenbesitzer die ziemlich weit weg von ihrer Wohnung einen Kleingarten haben, wie gemietete Parzellen oder einem Gartenverein angehören.
Die andere Kategorie haben ihren Kleingarten unmittelbar in der Nähe oder sogar am Haus.

Das ist nur so eine grobe Unterteilung, da sich die Arbeiten jetzt vor dem Winter etwas unterscheiden. Die Kleingärtner der ersten Kategorie werden beim Anbau von Gemüse solche Sorten wählen, die im Herbst abgeerntet sind. Außerdem treffen sie alle Vorbereitungen, damit im Garten und im Bungalow (früher sagte man Gartenlaube) kein Schaden über Winter entsteht.

Dazu gehört das Abstellen der Wasserleitung, das frostsichere Verpacken der Wasseruhr, Wassertonnen leeren und Strom abstellen. Genauso wichtig ist, daß alle elektronischen und elektrischen Geräte sowie Esswaren und Getränke aus dem Bungalow mitgenommen werden. Das beugt den Einzug von ungebetenen Gästen vor. Zusätzlich sollte man die Fenster und Türen mit starker Sicherung versehen, so wie es die Polizei empfiehlt. Somit beschränkt sich die Gartenarbeit auf Kontrollgänge der Besitzer, falls nicht andere Maßnahmen im Winter laut Statut festgelegt sind.

Die Gartenfreunde, die von mir in die zweite Kategorie eingeteilt sind und dazu gehören auch Gartenbesitzer, die in einer Gartenkolonie ihren festen Wohnsitz haben, können Gemüse anbauen, das erst spät geerntet wird. Dazu gehören Schwarzwurzeln, Möhren, Porree, Grünkohl und Rosenkohl.

Schwarzwurzeln, Porree und Möhren sollten dann aber mit einer Mulchschicht abgedeckt werden. So kann man sie möglichst lange trotz Frost im Boden halten und immer frisch ernten.
Rosenkohl hält nicht so viel Kälte aus. Bei niedrigen Temperaturen werden immer mehr äußere Blätter der Knospen braun. Dann sollte man schnellstens anfangen zu ernten und portionsweise einfrieren.
– Grünkohl dagegen ist absolut winterhart und kann bis zum Verzehr draußen stehen bleiben. Man sagt sogar unter Gartenfreunden, daß er erst dann besonders gut schmeckt.
– Frisch gepflanzte Gehölze brauchen unbedingt ein oder auch zwei Pfähle. Die Winterstürme sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und könnten die Bäumchen umblasen, denn sie konnten sich in der kurzen Zeit noch nicht so gut mit ihren Wurzeln verankern. Wer natürlich gleich beim Pflanzen einen kräftigen Pfahl mitgesetzt hat, wie empfohlen, ist natürlich auf der sicheren Seite. Nachträgliches setzen des Pfahls kann immer zu Wurzelschäden führen. Gebunden wird mit einem dicken Strick, der wie eine Acht um den Baum und dem Pfahl gelegt wird. Dadurch kann die Rinde nicht am Pfahl scheuern.
Während der Frostperiode müssen Regentonnen, Steintröge und Keramikschalen geleert sein. Der Kraft des Eises hat auch der härteste Werkstoff nichts entgegen zu setzen. Zur Erinnerung – Unsere Vorfahren haben Eis benutzt, um Felsen zu sprengen!

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