– Wann treibt es dem Kleingärtner die Zornesröte ins Gesicht? Die Antwort heißt – Ackerschachtelhalm!

Es gibt viele Ratschläge zum Vernichten dieses standhaften Unkrauts. Vom Übergießen mit Essig, heißem Wasser oder Salz streuen auf die Blätter. Der einzige Effekt den man erzielt dabei ist, dass man ihn Oberflächlich bekämpft hat. Denn seine Rhizome (Ausläufer) liegen bis zu 2 m tief.
Nur mit speziellen Unkrautvernichter kann man ihn ausrotten, aber das ist ein jahrelanger Kampf.
Aber man kann Vorsorge betreiben, damit er sich gar nicht erst heimisch fühlt.
Denn Ackerschachtelhalm ist eine Zeigerpflanze für Staunässe und verdichteten, festen Boden.
Also lieber öfter mal den Boden auflockern.

– Sommerjasmin kann leichten Frost nur kurzfristig überstehen. Besser ist, ihn rechtzeitig in ein Winterquartier umziehen zu lassen. Je nach Lagerraum gibt es zwei Möglichkeiten. In einer hellen Umgebung, z.B. Wintergarten, behält die Pflanze oft ihre Blüten und die Blätter. Sie fährt erst im Laufe des Winters den Stoffwechsel herunter. Eine Temperatur von 10° ist ideal. Solange sie noch Blattmasse hat, muss ab und zu gegossen werden, aber ohne Düngezugabe.

Die Pflanze kann auch im Dunkeln oder mit wenig Licht überwintert werden. Ideal sind Keller und Garage. Sie verliert dann allerdings ihre gesamten Blätter und hält dann echte Winterruhe. Hier sollte aber nur eine Umgebungstemperatur von 5° sein und sie muss sehr trocken gehalten werden.

– Die Frage ob man die Blüten von Hortensien im Winter abschneiden soll oder nicht, kann man nicht mit einem einfachen „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Es kommt auf die Artzugehörigkeit an. Tellerhortensien, Bauernhortensien, Riesenblatthortensien, Eichenblatthortensie, Samthortensie und Kletterhortensie haben bereits schon im Vorjahr vorgesorgt und ihre neuen Austriebe angelegt.
Deshalb werden die Blütenstände kurz über die ersten intakten Knospen abgeschnitten. Am besten im Frühjahr kann man bei Bedarf die Pflanze gleich auslichten, falls sie inzwischen zu dicht geworden ist. Dazu schneidet man die ältesten Triebe bis auf Bodenhöhe ab.

Rispenhortensien und Schneeballhortensien werden im Spätherbst an allen Trieben bis auf ein Augenpaar gestutzt. Bei der Sorte „Endless Summer“ werden erst im Frühjahr beliebig stark die verblühten Blütenstände gekürzt. Macht man es später, setzt die neue Blüte zu spät ein.

– Laub auf Beeten ist immer hilfreich, denn es schützt Pflanzen vor Kälte. Allerdings vertragen es kleine Pflanzen nicht, da sie im Wachstum behindert werden. Sollte das Laub von Laubbäumen stammen, die im Sommer von einem Pilz befallen waren, dann kann man das Laub nicht nehmen, da es die Krankheiten weiter überträgt.



hagebau.de

 

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This article has 14 comments

  1. Mario Reply

    Danke für die sehr gute Beschreibung, übrigens ein sehr interessanter Blog. Man lernt immer wieder etwas Neues dazu. Als Garten Liebhaber freut man sich immer wieder über solche Themen.

    Weiter so!

    Liebe Grüße

    Mario

    • Gerhard Reply

      Danke für Deinen Kommentar, Mario. So etwas spornt immer wieder an. Gerne nehme ich auch Vorschläge über Themen an. Wenn ich sie beantworten kann in einem Artikel, profitieren ja alle davon.

      LG Gerhard

    • Gerhard Reply

      Hallo Johannes,
      freut mich, dass dir die Tipps gefallen haben und danke für den Kommentar.

      LG Gerhard

  2. Fassaden Reply

    Grün ist die Farbe der Hoffnung, daher lege ich natürlich auch sehr viel Wert auf das Garten dasein und nehme natürlich jegliche Art von Tipps entgegen. 🙂

  3. lisa Reply

    Habe das echt nicht gewusst, richtig interessant, hier kann ich auch noch einiges lernen 🙂

  4. Nina Reply

    Moinmoin, vielen Dank für die vielen Infos. Mir hat die Info mit dem Laub auf den Beeten sehr geholfen, da mir immer im Winter das Beet zugefroren ist. Stimmt es, dass man auch Rindenmulch nehmen kann?

    Herzliche Grüße,
    Nina

    • Gerhard Minsel Reply

      Danke für den Kommentar
      Rindenmulch kann man schon im Notfall dazu nehmen. Aber günstiger ist es eher im Sommer als Schutz gegen zuviel Feuchtigkeitsverlust. Wichtig ist beim Verwenden von Rindenmulch immer, dass vor dem Aufbringen immer erst eine Schicht Dünger gestreut wird, weil Rindenmulch der Erde wertvolle Pflanzen-Nährstoffe entzieht. Sehr bewährt haben sich Hornspäne.

      LG Gerhard

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